Ganzheitliche Darmgesundheit
Mit einer Länge von ca. 8m und einer Oberfläche von ca. 200m² ist unser Darm die größte Kontaktfläche zur Außenwelt. Lange wurde er tabuisiert und auf ein Ausscheidungsorgan reduziert. Doch unser Darm kann viel mehr und dass er eine zentrale Rolle für unsere Gesundheit spielt, ist inzwischen durch viele Studien belegt. Nicht nur unsere körperliche, auch unsere geistige und emotionale Gesundheit werden maßgeblich von einem gesunden Darm geprägt. Daher sollte eine ganzheitliche Behandlung auch stets die Darmgesundheit mitberücksichtigen.
Darm gesund – Mensch gesund
Den Darm zu sanieren, heißt ihn zu heilen. Das betrifft Ungleichgewichte der bakteriellen Besiedlung, eine unzureichende Verdauungsleistung ebenso wie Entzündungen und Schädigungen an der Darmschleimhaut oder Schwächen in der Abwehr. Geht es dem Darm nicht gut, kann das ursächlich für die Entstehung bzw. das Andauern von Erkrankungen sein.
Bei den folgenden Erkrankungen sollte eine Sanierung des Darms in Betracht gezogen werden
- Colitis ulcerosa
- Morbus Crohn
- Divertikulitis
- nach Lebensmittelvergiftungen oder Magen-Darm-Infektionen
- Reizdarm
- Dünndarmfehlbesiedlung (SIBO/IMO/ISO/SIFO)
Ebenfalls nach längeren oder wiederholten Therapien mit Antibiotika, Magensäureblockern, Cortison, während oder nach einer Chemotherapie, bei Anwendung oder nach Absetzen hormoneller Verhütungsmittel (Pille, Nuvaring, Hormonspritze), oder unter dem Einsatz von Antidepressiva ist es wichtig, sich um die Darmgesundheit zu kümmern.
Schließlich gibt es auch Erkrankungen, die man nicht unmittelbar mit dem Darm in Verbindung bringt. Auch hier unterstützt ein gesunder Darm die Behandlung und den Heilungsprozess. Dazu gehören u.a.
- Hauterkrankungen (Neurodermitis, Psoriasis, Rosacea, Akne)
- Nahrungsmittelunverträglichkeiten
- Allergien (Heuschnupfen, Nesselsucht, Quincke-Ödem)
- Asthma
- Infektanfälligkeit (grippale Infekte, wiederkehrende Blasenentzündungen, Pilzerkrankungen)
- Autoimmunerkrankungen
- chronische Erschöpfung u. Burn-out
- Schilddrüsenerkrankungen
Ein gesunder Darm verrichtet seine Arbeit unbemerkt und schmerzlos. Kommt es zu Beschwerden wie Verstopfung, Durchfall, Blähungen oder Schmerzen, nehmen wir ihn erstmalig wahr und wenn dies andauert bzw. sich ständig wiederholt, macht es Sinn auf Spurensuche zu gehen und eine Darmsanierung in Betracht zu ziehen.
Eine Darmsanierung bedeutet nicht nur die Einnahme von Prä- und Probiotika. Es ist genauso wichtig, sich um Ernährung und Lebensumstände zu kümmern.
Einseitige Ernährung, unregelmäßiges Essen oder Ernährungsumstellungen können eine Herausforderung für den Darm sein. Weiterhin ist es wichtig, alltägliche Stressoren und Konflikte anzuschauen, Schlaf und Bewegung ins Visier zu nehmen und natürlich die zugrunde liegende Erkrankung mit in die Therapie einzubeziehen. Nur so ist es möglich, langfristig und nachhaltig Gesundheit wieder herzustellen.
Das braucht Zeit! In der Regel haben Menschen mit Magen- und/oder Darmbeschwerden schon eine längere Reise hinter sich was Facharztbesuche, Diagnostik und selbst verordnete Therapien betrifft. Die Geduld und die Frustrationstoleranz sind da evtl. schon stark reduziert. Trotzdem kann eine über Monate oder Jahre bestehende Erkrankung nicht innerhalb von einigen Wochen geheilt werden.
Eine Darmsanierung dauert in der Regel mehrere Monate. Bei chronischen und komplexen Grunderkrankungen (wie Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) oder bei permanenter Einnahme von bestimmten Medikamenten, kann auch eine permanente oder kurmäßige Unterstützung des Darms notwendig sein. Das fördert die Dauer Beschwerde freier Zeiten, die Aufnahme verordneter Medikamente, stärkt die körpereigene Abwehr und stabilisiert den sanierten Darm.
Wie wird der Darm saniert?
Das könnte Sie auch interessieren..
Jetzt Termin vereinbaren
oder Kontakt aufnehmen!
Adresse Praxis
Naturheilpraxis
Eva Landefeld
Bernhardstr. 105
50968 Köln (Bayenthal)
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Google Maps. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen„*“ zeigt erforderliche Felder an